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Die neu Adresse für Männer mit Klasse

Die neu Adresse für Männer mit Klasse

Stefan Pollmann im Interview: Kontinuität statt Ego

Stefan Pollmann im Interview: Kontinuität statt Ego

Model, Influencer, Fitness-Coach und junger Dad – über Disziplin, Druck und warum echte Stärke heute leiser ist.

Model, Influencer, Fitness-Coach und junger Dad – über Disziplin, Druck und warum echte Stärke heute leiser ist.

Stefan Pollmann by Pascal von Winterfeld für CALEOMAG Interview

People

Die Modebranche reagiert auf neue Technologien oft zunächst zurückhaltend, früher bei Instagram, heute bei Künstlicher Intelligenz. Was hilft dir persönlich, mit solchen Veränderungen offen umzugehen?

Ich erinnere mich noch, wie um 2015 bei fast jedem Casting in New York plötzlich nach dem Instagram-Account gefragt wurde. Mehr Follower bedeuteten nicht automatisch mehr Jobs, aber man konnte sich deutlich besser präsentieren. Man konnte durch Model-Shoots, Selfies oder einfach durch Persönlichkeit sichtbar werden. Für mich hat das gut funktioniert. Kunden wussten immer, wo ich war, und wenn ich nach New York geflogen bin und eine Story gepostet habe, kamen oft direkt ein bis zwei Bookings zustande.

Ich glaube, es wird auch jetzt wieder Möglichkeiten geben, neue Technologien für sich zu nutzen. Wer Veränderungen früh erkennt, kann sich auf Bereiche konzentrieren, die nicht so schnell durch KI ersetzbar sind. Eine klassische Einkommensquelle war lange E-Commerce, also Studioshootings für Onlineshops. Ich denke, das wird in den nächsten Jahren stark zurückgehen, weil es relativ gut replizierbar ist und gleichzeitig teuer in der Umsetzung. Stattdessen wird UGC-Content wichtiger. Dafür braucht man nicht einmal ein großes Following, sondern eher Know-how in Editing und Filming. Viele Brands suchen authentischen Content von zu Hause produziert. Models haben hier oft Vorteile, weil sie Kameraerfahrung und ein gutes Körpergefühl mitbringen. Wer nicht offen für Veränderung ist, wird es schwer haben.

Cotton Poplin Pyjama-Hose von Calvin Klein

Modeling und Social Media sind äußerlich sichtbar, emotional oft unsichtbar. Was bleibt für Außenstehende unerkannt?

Viele haben ein glamouröses Bild: Business Class, viel Geld, Fünf-Sterne-Hotels. Für einige stimmt das, für die meisten nicht. Bei meiner ersten Fashion Week in New York habe ich mir mit 20 anderen ein Zimmer mit Hochbetten geteilt. Es war eng, chaotisch und trotzdem eine großartige Erfahrung. Man verdient an einzelnen Tagen gut, aber ein planbares Einkommen aufzubauen ist schwierig. Es gibt Monate ohne Einnahmen, und mit dieser Unsicherheit muss man umgehen können.

In den USA brauchte ich ein teures Visum, musste ein kleines Apartment finanzieren und hoffen, dass ich die Investition schnell wieder reinbekomme. Niemand wartet auf dich. Wenn du zunimmst oder Hautprobleme bekommst, bist du schnell austauschbar. Gleichzeitig war das Alleinsein für mich ein Geschenk. Ich musste mein Schulenglisch verbessern, mich öffnen und mit Menschen aus anderen Kulturen verbinden. Daraus sind Freundschaften fürs Leben entstanden.

Bei Social Media wird oft der psychologische Druck unterschätzt. Bezahlt wird nach KPIs: Likes, Aufrufe, Kommentare. Man produziert ständig neuen Content, konsumiert selbst viel, um Trends zu verstehen, und ist stark von Plattformen abhängig. Wer früher auf Facebook groß war, kann heute irrelevant sein. Das Geschäft ist volatil.

Schwarzer Kaschmirpullover von COS, Underwear von Calvin Klein

„Niemand wartet auf dich – aber genau das macht dich stärker.“

Das Bild von Männlichkeit befindet sich im Umbruch. Welche Erwartungen empfindest du als überholt?

Wow, das ist wirklich eine schwere Frage. Ich denke darüber gar nicht so viel nach. Vor allem ist die Modebranche und auch die Influencer-Branche eher ein Outlier, was das Thema Männlichkeit angeht.

In der Mode- und Influencerbranche ist Männlichkeit ohnehin anders definiert als im klassischen Berufsbild. Interessanterweise verdienen Frauen dort oft mehr als Männer – ein seltener Perspektivwechsel im Vergleich zum üblichen Gehaltsgefälle.

Ich finde es gut zu sehen, dass Männer – egal ob hetero, queer oder gay – Schmuck, Make-up oder Nagellack tragen können, ohne ihre Männlichkeit zu verlieren. Männer müssen keine emotionalen Eisklötze sein. Sie dürfen über Gefühle sprechen, Pilates machen, Handtaschen tragen oder Stay-at-Home-Dad sein. Es gibt nicht mehr nur das eine Rollenbild.

Ich habe selbst öffentlich über Haarausfall gesprochen und gemerkt, wie viele Männer das betrifft und wie wenig offen darüber gesprochen wird. Verletzbarkeit wird zunehmend als Stärke gesehen. Wir sind alle nicht perfekt, und das ist in Ordnung. Authentizität entsteht nicht durch ein perfektes Bild, sondern durch Ehrlichkeit.

Cotton Terry Blend Loungewear mit Hose und Underwear von Calvin Klein

Dein Trainingsansatz ist wissenschaftlich geprägt. Was ist der größte Irrtum über effektives Training?

Der größte Irrtum ist, dass Intensität wichtiger ist als Kontinuität. Es ist hundertmal effektiver, zwei- bis dreimal pro Woche über zehn Jahre zu trainieren, als sechs- bis siebenmal pro Woche für ein paar Monate. Muskelversagen bei jedem Satz ist nicht nötig und kann sogar kontraproduktiv sein. Entscheidend ist die Anzahl der Arbeitssätze pro Muskel pro Woche. Vier Sätze reichen oft schon für den Erhalt, für Muskelaufbau braucht man eher zehn bis 25 Sätze pro Woche.

Es macht Sinn, in Mesozyklen zu arbeiten und Schwerpunkte zu setzen. Und selbst in stressigen Phasen kann ein einziges Ganzkörpertraining pro Woche reichen, um die Substanz zu halten.

Lockeres Langarmshirt aus Jersey von COS, Cotton Poplin Pyjama-Hose von Calvin Klein

„Kontinuität schlägt Intensität, im Training wie im Leben.“

Kaschmirpullover mit Rundhalsausschnitt von COS, Underwear von Calvin Klein

Gibt es eine kleine Gewohnheit oder ein tägliches Ritual, das dir im Moment besonders guttut?

Meditation ist für mich das stärkste Tool für Reflexion und Zufriedenheit. Zehn Minuten täglich wären ideal, auch wenn ich das nicht immer schaffe. Aber die Jahre regelmäßiger Praxis helfen mir bis heute, negative Gedankenmuster schneller zu erkennen. Ein einfacher Trick: Wenn du wütend bist, nenne bewusst drei Dinge, für die du dankbar bist. Dankbarkeit und Wut können nicht gleichzeitig existieren.

Welches Buch begleitet dich aktuell?

Ich habe mir in Bologna Great Japanese Stories – 10 Parallel Texts von Jay Rubin gekauft. Besonders beeindruckt hat mich Haruki Murakamis Geschichte The 1963/1982 Girl from Ipanema. Eine Zeile lautet sinngemäß: „Memory is a strange thing. You can remember something that never really happened.“

Das kennt jeder. Man sieht jemanden im Zug, spricht ihn nicht an, und Jahre später baut der Kopf ein ganzes Parallelleben daraus. Wir erinnern uns nicht nur, wir konstruieren. Diese Geschichte erinnert mich daran, meine eigenen Narrative zu hinterfragen und nicht jedem „Was wäre wenn“ zu viel Gewicht zu geben.

Wann hast du zuletzt gemerkt, dass weniger mehr ist?

Eigentlich regelmäßig. Ich strebe nicht nach maximalem Erfolg, sondern nach stabiler Grundzufriedenheit. Abends um 22 Uhr könnte ich noch arbeiten. Früher hätte ich das getan. Heute priorisiere ich Schlaf, weil ich am nächsten Morgen präsent für meine Kinder sein will. Dasselbe gilt für Training und Arbeit. Sieben Einheiten pro Woche oder zwölf Stunden Hustle pro Tag führen nicht automatisch zu besseren Ergebnissen.

Das Pareto-Prinzip begleitet mich seit Jahren: 20 Prozent Input bringen oft 80 Prozent Ergebnis. Für die letzten 20 Prozent Perfektion braucht es unverhältnismäßig viel Energie. Weniger kann langfristig mehr Lebensqualität bedeuten.

Welche kleinen Momente geben dir Ruhe?

Zehn Minuten Meditation am Abend. Den Atem beobachten. Den Körper spüren. Wirklich wahrnehmen, wie der große Zeh den Boden berührt. Das klingt banal, aber es bringt einen aus dem Kopf in den Moment.

Mein Hund neben mir, völlig sorgenfrei. Oder Interviews über Makroökonomie beim Kochen hören. Zu verstehen, dass vieles zyklisch ist und nicht jede Schwankung dramatisch sein muss, beruhigt mich. Am Ende sind es diese kleinen, unspektakulären Momente, die am meisten Stabilität geben.

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CREDITS
Foto Pascal von Winterfeld
Foto Assistent & Licht Maxim Kruse
Model Stefan Pollmann & Bina Clark
Interview Ondrej Navratil

People

Die Modebranche reagiert auf neue Technologien oft zunächst zurückhaltend, früher bei Instagram, heute bei Künstlicher Intelligenz. Was hilft dir persönlich, mit solchen Veränderungen offen umzugehen?

Ich erinnere mich noch, wie um 2015 bei fast jedem Casting in New York plötzlich nach dem Instagram-Account gefragt wurde. Mehr Follower bedeuteten nicht automatisch mehr Jobs, aber man konnte sich deutlich besser präsentieren. Man konnte durch Model-Shoots, Selfies oder einfach durch Persönlichkeit sichtbar werden. Für mich hat das gut funktioniert. Kunden wussten immer, wo ich war, und wenn ich nach New York geflogen bin und eine Story gepostet habe, kamen oft direkt ein bis zwei Bookings zustande.

Ich glaube, es wird auch jetzt wieder Möglichkeiten geben, neue Technologien für sich zu nutzen. Wer Veränderungen früh erkennt, kann sich auf Bereiche konzentrieren, die nicht so schnell durch KI ersetzbar sind. Eine klassische Einkommensquelle war lange E-Commerce, also Studioshootings für Onlineshops. Ich denke, das wird in den nächsten Jahren stark zurückgehen, weil es relativ gut replizierbar ist und gleichzeitig teuer in der Umsetzung. Stattdessen wird UGC-Content wichtiger. Dafür braucht man nicht einmal ein großes Following, sondern eher Know-how in Editing und Filming. Viele Brands suchen authentischen Content von zu Hause produziert. Models haben hier oft Vorteile, weil sie Kameraerfahrung und ein gutes Körpergefühl mitbringen. Wer nicht offen für Veränderung ist, wird es schwer haben.

Cotton Poplin Pyjama-Hose von Calvin Klein

Modeling und Social Media sind äußerlich sichtbar, emotional oft unsichtbar. Was bleibt für Außenstehende unerkannt?

Viele haben ein glamouröses Bild: Business Class, viel Geld, Fünf-Sterne-Hotels. Für einige stimmt das, für die meisten nicht. Bei meiner ersten Fashion Week in New York habe ich mir mit 20 anderen ein Zimmer mit Hochbetten geteilt. Es war eng, chaotisch und trotzdem eine großartige Erfahrung. Man verdient an einzelnen Tagen gut, aber ein planbares Einkommen aufzubauen ist schwierig. Es gibt Monate ohne Einnahmen, und mit dieser Unsicherheit muss man umgehen können.

In den USA brauchte ich ein teures Visum, musste ein kleines Apartment finanzieren und hoffen, dass ich die Investition schnell wieder reinbekomme. Niemand wartet auf dich. Wenn du zunimmst oder Hautprobleme bekommst, bist du schnell austauschbar. Gleichzeitig war das Alleinsein für mich ein Geschenk. Ich musste mein Schulenglisch verbessern, mich öffnen und mit Menschen aus anderen Kulturen verbinden. Daraus sind Freundschaften fürs Leben entstanden.

Bei Social Media wird oft der psychologische Druck unterschätzt. Bezahlt wird nach KPIs: Likes, Aufrufe, Kommentare. Man produziert ständig neuen Content, konsumiert selbst viel, um Trends zu verstehen, und ist stark von Plattformen abhängig. Wer früher auf Facebook groß war, kann heute irrelevant sein. Das Geschäft ist volatil.

Schwarzer Kaschmirpullover von COS, Underwear von Calvin Klein

„Niemand wartet auf dich – aber genau das macht dich stärker.“

Das Bild von Männlichkeit befindet sich im Umbruch. Welche Erwartungen empfindest du als überholt?

Wow, das ist wirklich eine schwere Frage. Ich denke darüber gar nicht so viel nach. Vor allem ist die Modebranche und auch die Influencer-Branche eher ein Outlier, was das Thema Männlichkeit angeht.

In der Mode- und Influencerbranche ist Männlichkeit ohnehin anders definiert als im klassischen Berufsbild. Interessanterweise verdienen Frauen dort oft mehr als Männer – ein seltener Perspektivwechsel im Vergleich zum üblichen Gehaltsgefälle.

Ich finde es gut zu sehen, dass Männer – egal ob hetero, queer oder gay – Schmuck, Make-up oder Nagellack tragen können, ohne ihre Männlichkeit zu verlieren. Männer müssen keine emotionalen Eisklötze sein. Sie dürfen über Gefühle sprechen, Pilates machen, Handtaschen tragen oder Stay-at-Home-Dad sein. Es gibt nicht mehr nur das eine Rollenbild.

Ich habe selbst öffentlich über Haarausfall gesprochen und gemerkt, wie viele Männer das betrifft und wie wenig offen darüber gesprochen wird. Verletzbarkeit wird zunehmend als Stärke gesehen. Wir sind alle nicht perfekt, und das ist in Ordnung. Authentizität entsteht nicht durch ein perfektes Bild, sondern durch Ehrlichkeit.

Cotton Terry Blend Loungewear mit Hose und Underwear von Calvin Klein

Dein Trainingsansatz ist wissenschaftlich geprägt. Was ist der größte Irrtum über effektives Training?

Der größte Irrtum ist, dass Intensität wichtiger ist als Kontinuität. Es ist hundertmal effektiver, zwei- bis dreimal pro Woche über zehn Jahre zu trainieren, als sechs- bis siebenmal pro Woche für ein paar Monate. Muskelversagen bei jedem Satz ist nicht nötig und kann sogar kontraproduktiv sein. Entscheidend ist die Anzahl der Arbeitssätze pro Muskel pro Woche. Vier Sätze reichen oft schon für den Erhalt, für Muskelaufbau braucht man eher zehn bis 25 Sätze pro Woche.

Es macht Sinn, in Mesozyklen zu arbeiten und Schwerpunkte zu setzen. Und selbst in stressigen Phasen kann ein einziges Ganzkörpertraining pro Woche reichen, um die Substanz zu halten.

Lockeres Langarmshirt aus Jersey von COS, Cotton Poplin Pyjama-Hose von Calvin Klein

„Kontinuität schlägt Intensität, im Training wie im Leben.“

Kaschmirpullover mit Rundhalsausschnitt von COS, Underwear von Calvin Klein

Gibt es eine kleine Gewohnheit oder ein tägliches Ritual, das dir im Moment besonders guttut?

Meditation ist für mich das stärkste Tool für Reflexion und Zufriedenheit. Zehn Minuten täglich wären ideal, auch wenn ich das nicht immer schaffe. Aber die Jahre regelmäßiger Praxis helfen mir bis heute, negative Gedankenmuster schneller zu erkennen. Ein einfacher Trick: Wenn du wütend bist, nenne bewusst drei Dinge, für die du dankbar bist. Dankbarkeit und Wut können nicht gleichzeitig existieren.

Welches Buch begleitet dich aktuell?

Ich habe mir in Bologna Great Japanese Stories – 10 Parallel Texts von Jay Rubin gekauft. Besonders beeindruckt hat mich Haruki Murakamis Geschichte The 1963/1982 Girl from Ipanema. Eine Zeile lautet sinngemäß: „Memory is a strange thing. You can remember something that never really happened.“

Das kennt jeder. Man sieht jemanden im Zug, spricht ihn nicht an, und Jahre später baut der Kopf ein ganzes Parallelleben daraus. Wir erinnern uns nicht nur, wir konstruieren. Diese Geschichte erinnert mich daran, meine eigenen Narrative zu hinterfragen und nicht jedem „Was wäre wenn“ zu viel Gewicht zu geben.

Wann hast du zuletzt gemerkt, dass weniger mehr ist?

Eigentlich regelmäßig. Ich strebe nicht nach maximalem Erfolg, sondern nach stabiler Grundzufriedenheit. Abends um 22 Uhr könnte ich noch arbeiten. Früher hätte ich das getan. Heute priorisiere ich Schlaf, weil ich am nächsten Morgen präsent für meine Kinder sein will. Dasselbe gilt für Training und Arbeit. Sieben Einheiten pro Woche oder zwölf Stunden Hustle pro Tag führen nicht automatisch zu besseren Ergebnissen.

Das Pareto-Prinzip begleitet mich seit Jahren: 20 Prozent Input bringen oft 80 Prozent Ergebnis. Für die letzten 20 Prozent Perfektion braucht es unverhältnismäßig viel Energie. Weniger kann langfristig mehr Lebensqualität bedeuten.

Welche kleinen Momente geben dir Ruhe?

Zehn Minuten Meditation am Abend. Den Atem beobachten. Den Körper spüren. Wirklich wahrnehmen, wie der große Zeh den Boden berührt. Das klingt banal, aber es bringt einen aus dem Kopf in den Moment.

Mein Hund neben mir, völlig sorgenfrei. Oder Interviews über Makroökonomie beim Kochen hören. Zu verstehen, dass vieles zyklisch ist und nicht jede Schwankung dramatisch sein muss, beruhigt mich. Am Ende sind es diese kleinen, unspektakulären Momente, die am meisten Stabilität geben.

CREDITS
Foto Pascal von Winterfeld
Foto Assistent & Licht Maxim Kruse
Model Stefan Pollmann & Bina Clark
Interview Ondrej Navratil

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