Reisen
Ich muss zugeben: Als ich mich auf den Weg nach Andalusien machte, war ich ein wenig skeptisch. All-inclusive? Oft zu groß und unpersönlich, beim Essen wenig überraschend. Das Ikos Andalusia hat mich allerdings mehr als positiv überrascht.

Natürliche Materialien und mediterranes Design prägen das Ikos Andalusia
Ikos hat seine Wurzeln in Griechenland und steht seit mehr als einem Jahrzehnt für eine moderne Interpretation des Luxus-All-inclusive-Urlaubs. Auch in Andalusien spürt man diese Herkunft. Es ist vor allem diese entspannte mediterrane Leichtigkeit, die sich durch das Resort zieht und die mich immer wieder an Griechenland erinnert hat.

Ankommen am Meer
Direkt am Strand der ruhigeren New Golden Mile zwischen Marbella und Estepona liegt das weitläufige Fünf-Sterne-Resort. Trotz seiner Größe wirkt die Anlage erstaunlich persönlich. Die moderne mediterrane Architektur fügt sich wunderbar in die gepflegten Gärten ein und dazwischen entdeckt man immer wieder kleine, ruhige Ecken.



Rund 45 Minuten vom Flughafen Málaga entfernt, erstreckt sich das Resort direkt an der Playa de Guadalmansa über 420 Meter entlang der Küste.
Mein Zimmer lag nur wenige Schritte vom Strand entfernt. Jeden Morgen mit dem Mittelmeer vor Augen aufzuwachen, war für mich etwas ganz Besonderes. Bei klarer Sicht kann man sogar bis nach Gibraltar sehen. Das Zimmer selbst bot viel Platz, und die kleine Terrasse wurde schnell zu einem meiner Lieblingsplätze.


Jedes Zimmer und jede Suite ist großzügig gestaltet und bietet je nach Kategorie Garten-, Pool- oder Meerblick, teilweise auch einen privaten Pool.
Wer noch mehr Privatsphäre sucht, findet sie in der Deluxe Collection. Der vor zwei Jahren erweiterte Bereich fühlt sich fast wie ein kleines Boutique-Hotel innerhalb des Resorts an. Er verfügt über eigene Poolbereiche und ein exklusives Restaurant. Das Penthouse beeindruckt mit einem nahezu 360-Grad-Blick, während die private Vier-Zimmer-Villa mit Pool und eigenem Garten noch einmal eine ganz andere Seite von Ikos zeigt. Hier fühlt man sich fast wie in einem privaten Ferienhaus und genießt trotzdem alle Vorzüge des Resorts.

Atemberaubende Blicke aufs Mittelmeer bietet das rund 200 qm große Penthouse mit fast 360°-Panorama über das Resort und die Küste.


Seit 2024 ergänzen neue Penthouses und Villen die Deluxe Collection – darunter die Four Bedroom Villa mit privatem Pool und Garten.
Jeden Abend eine neue Entdeckung
Kulinarisch hat mich Ikos wahrscheinlich am meisten überrascht. Neun Restaurants führen durch ganz unterschiedliche Küchen, von Spanien und Italien bis nach Frankreich, Griechenland und Asien. Einige Menüs wurden von Michelin-Sterneköchen entwickelt.

Im Anaya trifft asiatische Küche auf elegantes Design und stimmungsvolles Al-fresco-Dining.

Viele Restaurants folgen resortübergreifend demselben kulinarischen Konzept und werden durch lokale Einflüsse der jeweiligen Destination ergänzt.
Was ich dabei fast noch schöner fand: Die Abwechslung beginnt schon beim Frühstück. Statt jeden Morgen zum gleichen großen Buffet zu gehen, kann man in verschiedenen Restaurants frühstücken. Jedes hat seinen eigenen Charakter und auch die Karte unterscheidet sich ein wenig. Man setzt sich an einen schönen Tisch mit Blick aufs Meer oder in den Garten und bestellt in Ruhe à la carte. Kein Anstehen, keine Hektik. Alles wird frisch zubereitet und an den Tisch gebracht. Genau solche Details haben meine bisherige Vorstellung von All-inclusive ziemlich schnell verändert.

Morgens im Ikos Andalusia: mediterrane Atmosphäre und das Mittelmeer immer im Blick.
Abends probiert man sich dann durch die verschiedenen Restaurants. Und für den Drink danach gibt es mehrere Bars. Mein Favorit war die Main Bar mit Live-Musik und einer sehr entspannten Atmosphäre. Tagsüber ist der Ausblick von hier fast noch schöner: Vor einem liegen nur das Meer und der Himmel, zwei endlose Blautöne, die am Horizont beinahe ineinander übergehen. Manchmal wirkte dieser Blick tatsächlich wie ein Gemälde.

Viel Raum für individuelle Urlaubsmomente
Auch die Mischung der Gäste war eine angenehme Überraschung. Hier verbringen Familien ihren Urlaub, teilweise mit mehreren Generationen, genauso wie jüngere Paare oder Gäste, die einfach ein paar ruhige Tage am Meer suchen.


Neun Indoor- und Outdoor-Pools verteilen sich über die Anlage, darunter auch ein Adults-only-Pool.
Und erstaunlicherweise funktioniert das Konzept sehr gut. Die Anlage bietet genug Raum, sodass man sich nie eingeengt fühlt. Es gibt ruhigere Poolbereiche und genügend Möglichkeiten, sich zurückzuziehen. Gleichzeitig kann man aktiv sein, wenn einem danach ist. Ich mochte zum Beispiel die Idee, sich ein Fahrrad zu nehmen und damit die Küste zu erkunden. Dazu gibt es ein Indoor- und Outdoor-Gym sowie einen Spa-Bereich.

Ruhe und Entspannung bietet das Ikos Spa mit Treatments, Sauna und weiteren Wellness-Angeboten.

Auch inklusive: Fahrräder stehen Gästen kostenfrei zur Verfügung, um die Küste und Umgebung auf eigene Faust zu entdecken.
Spannend fand ich auch die Gespräche mit anderen Gästen. Viele waren nicht zum ersten Mal bei Ikos, einige hatten bereits mehrere Resorts besucht und kehrten immer wieder zurück. Nach meinem Aufenthalt kann ich gut verstehen, warum.
Andalusien vor der Haustür
Einer der Punkte, die mir am Ikos-Konzept am besten gefallen haben: Man wird nicht dazu verleitet, den gesamten Urlaub nur innerhalb des Resorts zu verbringen. Im Gegenteil. Mit Local Discovery möchte Ikos seine Gäste ganz bewusst dazu bringen, auch die Region kennenzulernen.

Mit dem vollelektrischen MINI Countryman E geht es auf eigene Faust durch Andalusien.
So verbrachten wir einen Abend im La Casa de Doña Jerónima in Estepona. Das Restaurant ist Teil des Dine-Out-Programms, über das ausgewählte Restaurants außerhalb des Resorts bereits im Aufenthalt inkludiert sind.

Am nächsten Tag ging es nach Málaga. Wir schlenderten durch die Stadt und besuchten das Picasso-Museum. Für den Ausflug hatten wir einen vollelektrischen MINI Countryman, den Ikos seinen Gästen für individuelle Touren zur Verfügung stellt.

Eine weitere Ikos Besonderheit: Ein Tag mit dem MINI Countryman E ist im Aufenthalt inklusive.
Am Ende sind es die Menschen und die kleinen Dinge
Die Qualität des Essens und die wunderschöne Anlage haben meine Vorstellung von All-inclusive verändert. Was mir aber wahrscheinlich am längsten in Erinnerung bleiben wird, sind die Menschen. Das Team im Ikos Andalusia war vom ersten Moment an unglaublich herzlich und aufmerksam.
Oft sind es ohnehin die kleinen Dinge, an die man sich später erinnert: Jemand kennt am nächsten Morgen schon deinen Wunsch zum Frühstück, man wird mit einem Lächeln begrüßt oder abends wartet eine kleine Schokolade auf dem Kopfkissen – übrigens jeden Tag eine andere. Genau solche Momente machen für mich den Unterschied zwischen gutem Service und echter Gastfreundschaft.

Meine anfängliche Skepsis ist jedenfalls echter Begeisterung gewichen. Und nachdem ich dort so viele Gäste getroffen habe, die immer wieder zu Ikos zurückkehren, verstehe ich inzwischen sehr gut, warum.
Eines steht für mich fest: Das Ikos Andalusia war ganz sicher nicht mein letzter Besuch bei Ikos.
IKOS ANDALUSIA & IKOS RESORTS
Die Geschichte von Ikos begann vor mehr als zehn Jahren in Griechenland, heute gehören acht Resorts rund um das Mittelmeer zur Marke. Das mehrfach ausgezeichnete Konzept setzt auf All-inclusive auf Fünf-Sterne-Niveau, mit À-la-carte-Gastronomie und vielen bereits inkludierten Extras. Zuletzt eröffnete Ikos Kissamos auf Kreta, weitere Resorts, unter anderem in Portugal, folgen.
Ikos Andalusia · Estepona, Costa del Sol, Spanien · ikosresorts.com
CREDITS
Text Ondrej Navratil
Foto Ikos Resorts, Ondrej Navratil
Reisen
Ich muss zugeben: Als ich mich auf den Weg nach Andalusien machte, war ich ein wenig skeptisch. All-inclusive? Oft zu groß und unpersönlich, beim Essen wenig überraschend. Das Ikos Andalusia hat mich allerdings mehr als positiv überrascht.

Natürliche Materialien und mediterranes Design prägen das Ikos Andalusia
Ikos hat seine Wurzeln in Griechenland und steht seit mehr als einem Jahrzehnt für eine moderne Interpretation des Luxus-All-inclusive-Urlaubs. Auch in Andalusien spürt man diese Herkunft. Es ist vor allem diese entspannte mediterrane Leichtigkeit, die sich durch das Resort zieht und die mich immer wieder an Griechenland erinnert hat.

Ankommen am Meer
Direkt am Strand der ruhigeren New Golden Mile zwischen Marbella und Estepona liegt das weitläufige Fünf-Sterne-Resort. Trotz seiner Größe wirkt die Anlage erstaunlich persönlich. Die moderne mediterrane Architektur fügt sich wunderbar in die gepflegten Gärten ein und dazwischen entdeckt man immer wieder kleine, ruhige Ecken.



Rund 45 Minuten vom Flughafen Málaga entfernt, erstreckt sich das Resort direkt an der Playa de Guadalmansa über 420 Meter entlang der Küste.
Mein Zimmer lag nur wenige Schritte vom Strand entfernt. Jeden Morgen mit dem Mittelmeer vor Augen aufzuwachen, war für mich etwas ganz Besonderes. Bei klarer Sicht kann man sogar bis nach Gibraltar sehen. Das Zimmer selbst bot viel Platz, und die kleine Terrasse wurde schnell zu einem meiner Lieblingsplätze.


Jedes Zimmer und jede Suite ist großzügig gestaltet und bietet je nach Kategorie Garten-, Pool- oder Meerblick, teilweise auch einen privaten Pool.
Wer noch mehr Privatsphäre sucht, findet sie in der Deluxe Collection. Der vor zwei Jahren erweiterte Bereich fühlt sich fast wie ein kleines Boutique-Hotel innerhalb des Resorts an. Er verfügt über eigene Poolbereiche und ein exklusives Restaurant. Das Penthouse beeindruckt mit einem nahezu 360-Grad-Blick, während die private Vier-Zimmer-Villa mit Pool und eigenem Garten noch einmal eine ganz andere Seite von Ikos zeigt. Hier fühlt man sich fast wie in einem privaten Ferienhaus und genießt trotzdem alle Vorzüge des Resorts.

Atemberaubende Blicke aufs Mittelmeer bietet das rund 200 qm große Penthouse mit fast 360°-Panorama über das Resort und die Küste.


Seit 2024 ergänzen neue Penthouses und Villen die Deluxe Collection – darunter die Four Bedroom Villa mit privatem Pool und Garten.
Jeden Abend eine neue Entdeckung
Kulinarisch hat mich Ikos wahrscheinlich am meisten überrascht. Neun Restaurants führen durch ganz unterschiedliche Küchen, von Spanien und Italien bis nach Frankreich, Griechenland und Asien. Einige Menüs wurden von Michelin-Sterneköchen entwickelt.

Im Anaya trifft asiatische Küche auf elegantes Design und stimmungsvolles Al-fresco-Dining.

Viele Restaurants folgen resortübergreifend demselben kulinarischen Konzept und werden durch lokale Einflüsse der jeweiligen Destination ergänzt.
Was ich dabei fast noch schöner fand: Die Abwechslung beginnt schon beim Frühstück. Statt jeden Morgen zum gleichen großen Buffet zu gehen, kann man in verschiedenen Restaurants frühstücken. Jedes hat seinen eigenen Charakter und auch die Karte unterscheidet sich ein wenig. Man setzt sich an einen schönen Tisch mit Blick aufs Meer oder in den Garten und bestellt in Ruhe à la carte. Kein Anstehen, keine Hektik. Alles wird frisch zubereitet und an den Tisch gebracht. Genau solche Details haben meine bisherige Vorstellung von All-inclusive ziemlich schnell verändert.

Morgens im Ikos Andalusia: mediterrane Atmosphäre und das Mittelmeer immer im Blick.
Abends probiert man sich dann durch die verschiedenen Restaurants. Und für den Drink danach gibt es mehrere Bars. Mein Favorit war die Main Bar mit Live-Musik und einer sehr entspannten Atmosphäre. Tagsüber ist der Ausblick von hier fast noch schöner: Vor einem liegen nur das Meer und der Himmel, zwei endlose Blautöne, die am Horizont beinahe ineinander übergehen. Manchmal wirkte dieser Blick tatsächlich wie ein Gemälde.

Viel Raum für individuelle Urlaubsmomente
Auch die Mischung der Gäste war eine angenehme Überraschung. Hier verbringen Familien ihren Urlaub, teilweise mit mehreren Generationen, genauso wie jüngere Paare oder Gäste, die einfach ein paar ruhige Tage am Meer suchen.


Neun Indoor- und Outdoor-Pools verteilen sich über die Anlage, darunter auch ein Adults-only-Pool.
Und erstaunlicherweise funktioniert das Konzept sehr gut. Die Anlage bietet genug Raum, sodass man sich nie eingeengt fühlt. Es gibt ruhigere Poolbereiche und genügend Möglichkeiten, sich zurückzuziehen. Gleichzeitig kann man aktiv sein, wenn einem danach ist. Ich mochte zum Beispiel die Idee, sich ein Fahrrad zu nehmen und damit die Küste zu erkunden. Dazu gibt es ein Indoor- und Outdoor-Gym sowie einen Spa-Bereich.

Ruhe und Entspannung bietet das Ikos Spa mit Treatments, Sauna und weiteren Wellness-Angeboten.

Auch inklusive: Fahrräder stehen Gästen kostenfrei zur Verfügung, um die Küste und Umgebung auf eigene Faust zu entdecken.
Spannend fand ich auch die Gespräche mit anderen Gästen. Viele waren nicht zum ersten Mal bei Ikos, einige hatten bereits mehrere Resorts besucht und kehrten immer wieder zurück. Nach meinem Aufenthalt kann ich gut verstehen, warum.
Andalusien vor der Haustür
Einer der Punkte, die mir am Ikos-Konzept am besten gefallen haben: Man wird nicht dazu verleitet, den gesamten Urlaub nur innerhalb des Resorts zu verbringen. Im Gegenteil. Mit Local Discovery möchte Ikos seine Gäste ganz bewusst dazu bringen, auch die Region kennenzulernen.

Mit dem vollelektrischen MINI Countryman E geht es auf eigene Faust durch Andalusien.
So verbrachten wir einen Abend im La Casa de Doña Jerónima in Estepona. Das Restaurant ist Teil des Dine-Out-Programms, über das ausgewählte Restaurants außerhalb des Resorts bereits im Aufenthalt inkludiert sind.

Am nächsten Tag ging es nach Málaga. Wir schlenderten durch die Stadt und besuchten das Picasso-Museum. Für den Ausflug hatten wir einen vollelektrischen MINI Countryman, den Ikos seinen Gästen für individuelle Touren zur Verfügung stellt.

Eine weitere Ikos Besonderheit: Ein Tag mit dem MINI Countryman E ist im Aufenthalt inklusive.
Am Ende sind es die Menschen und die kleinen Dinge
Die Qualität des Essens und die wunderschöne Anlage haben meine Vorstellung von All-inclusive verändert. Was mir aber wahrscheinlich am längsten in Erinnerung bleiben wird, sind die Menschen. Das Team im Ikos Andalusia war vom ersten Moment an unglaublich herzlich und aufmerksam.
Oft sind es ohnehin die kleinen Dinge, an die man sich später erinnert: Jemand kennt am nächsten Morgen schon deinen Wunsch zum Frühstück, man wird mit einem Lächeln begrüßt oder abends wartet eine kleine Schokolade auf dem Kopfkissen – übrigens jeden Tag eine andere. Genau solche Momente machen für mich den Unterschied zwischen gutem Service und echter Gastfreundschaft.

Meine anfängliche Skepsis ist jedenfalls echter Begeisterung gewichen. Und nachdem ich dort so viele Gäste getroffen habe, die immer wieder zu Ikos zurückkehren, verstehe ich inzwischen sehr gut, warum.
Eines steht für mich fest: Das Ikos Andalusia war ganz sicher nicht mein letzter Besuch bei Ikos.



